Bestandsschutz für bestehende Kunstrasenplätze!

Die Europäische Union plant aktuell das Verbot von Mikroplastik. Die SPD Stadtratsfraktion zeigt sich solidarisch mit den Siegburger Vereinen, die von einem möglichen Verbot von Gummigranulat betroffen sind. „Grundsätzlich ist das geplante Mikroplastikverbot im Sinne des Umweltschutzes zu begrüßen. Wir werden aber nicht zulassen, dass durch das Verbot das Sportangebot unserer Stadt gefährdet wird!“, verspricht Stefan Rosemann, stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender der SPD Siegburg. 

Indes sehen die Sozialdemokraten vor allem die Spitze der Stadtverwaltung in der Pflicht, die betroffenen Vereine zu unterstützen. „Betroffen sind zahlreiche Sportanlagen in Siegburg: in Kaldauen, Wolsdorf, im Siegburger Stadion und auf dem Brückberg wurden Kunstrasen verwendet. Wir erwarten von der Stadtverwaltung und vom Bürgermeister eine klare Zusage, dass die Vereine im Falle eines Verbotes nicht alleine gelassen werden. Entsprechende Mittel sind in den Haushalt 2020 einzustellen. Bürgermeister Huhn darf die Vereine nicht im Regen stehen lassen!“, fordern der SPD- Fraktionsvorsitzende Frank Sauerzweig und der stv. Vorsitzende des Sportausschusses Oliver Schmidt. 

Die SPD-Fraktion will einen Bestandsschutz für die derzeit bestehenden Sportanlagen und kündigt einen entsprechenden Antrag für den nächsten Sportausschuss im September an. „Wir wollen einen Bestandsschutz der in Betrieb befindlichen Kunstrasenplätze. Möglichst lange Übergangszeiten sind im Sinne ganz vieler Fußballerinnen und Fußballer unerlässlich, um den Sportbetrieb nicht zu gefährden.“, so Schmidt abschließend. 

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